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Cartografia delle valanghe
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Der Kataster und die Kartographie der Lawinen

 

Der Lawinenwarndienst wurde 1957 für Statistik und internationale Studien Zwecke eingerichtet. Wertvolle Gebietsinformationen, die von der FAO-Abteilung für Forstwirtschaft und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Schnee und Lawinen in Davos (Schweiz) angefordert wurden, sollten gesammelt werden.

Es war der erste Lawinenwarndienst welcher vom Staat auf den gesamten italienischen Gebiet für nicht militärische Zwecke hergestellt wurde. Zum ersten Mal wurden zur Erfassung von Unterlagen, Informationen und Daten über einzelne reale Lawinenereignisse, homogene und einheitliche Methoden verwendet. Es wurden die von den Naturereignissen betroffenen Gebiete kartographiert und es wurden je nach Bereich (Ablösungsloch, Rutschzone, Ansammlung) Informationsblätter mit detaillierten Mitteilungen über Boden, Geologie, Vegetation, Orographie, Hänge, Höhen usw., erstellt.

  foto di una valanga che ha invaso una strada
 
 
  immagine di un paesaggio boschivo con neve  

Der Lawinenwarndienst, heute immer noch aktiv, ermöglichte in den letzten 60 Jahren die Einrichtung zweier wichtigen historischen Archiven, dem Kataster und der historischen italienischen Lawinenkartographie, die kürzlich in einem mit GIS Technologie ausgestatteten territorialen Informations system digitalisiert wurde und direkt von den Behörden, welche auf ein Lawinenereignis im eigenen Zuständigkeitsbereich aufmerksam werden, aktualisiert wird (Lawinenereignisakte).
Obengenannte Kataster und historische Lawinenkartographie sind wichtige Instrumente für folgende Tätigkeiten:
Gebietsplanung und Risikoprävention, die typisch für lokale Behörden, Technisches Hilfswerk und insbesondere für lokale Lawinenkommissionen (CLV) sind,
Entwicklung von Karten zur wahrscheinlichen Lawinenlage (CLPV),
Erstellung von Plänen für Lawinenausgesetzte Gebiete (PZEV),
Interventionsplänen zur künstlichen Ablösung von Lawinen (PIDAV),
Klima- und Schneeforschung.